{"id":38,"date":"2015-11-16T13:14:19","date_gmt":"2015-11-16T13:14:19","guid":{"rendered":"http:\/\/siward.de\/?p=38"},"modified":"2020-01-12T18:17:10","modified_gmt":"2020-01-12T18:17:10","slug":"03-was-haben-wir-da-eigentlich-genau-reserviert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/siward.de\/?p=38","title":{"rendered":"03 Was haben wir da eigentlich genau reserviert?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das Haus schnappt uns also keiner mehr Weg \ud83d\ude42<\/strong><\/p>\n<p>Aber was hatten wir denn da genau reserviert? Wir hatten uns das Grundst\u00fcck vorher mal angeschaut. Die nahe B236 h\u00f6rt man. Mit dem baulichen Schallschutz wird es im Haus aber sp\u00e4ter keine Probleme geben.<br \/>\nAuf dem Grundst\u00fcck steht derzeit noch ein abbruchreifer Resthof mit Scheune. OK, der ist schnell abgebrochen und durch den Brecher gejagt. Aber was wird denn da jetzt genau gebaut?<\/p>\n<p><strong>Reihenhaus ist ja nicht gleich Reihenhaus!<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/siward.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/IMG_1694.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-39\" src=\"http:\/\/siward.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/IMG_1694-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/siward.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/IMG_1694-300x225.jpg 300w, https:\/\/siward.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/IMG_1694-768x576.jpg 768w, https:\/\/siward.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/IMG_1694-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/siward.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/IMG_1694-624x468.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><br \/>\n<\/a><em>Resthof auf dem Grundst\u00fcck im November 2015<\/em><\/p>\n<p>Die Deutsche Reihenhaus baut drei verschieden Typen Reihenhaus (81qm, 116qm, 141qm). In unserem Wohnpark werden die Typen 81 und 141 gebaut.<\/p>\n<p>In der neuen Bau-Variante (so ca seit 2018) sind die H\u00e4user leicht im Grundriss ver\u00e4ndert und haben durch eine Gaube (\u00fcber deren Nutzen man bei den neuen Grundrissen streiten kann) knapp 3 &#8211; 4 m\u00b2 mehr Wohnfl\u00e4che.<\/p>\n<p>Die H\u00e4user haben keinen Keller und werden aus Betonfertigteilen gestellt. Die Innenw\u00e4nde sind fast ausschlie\u00dflich aus Leichtbauw\u00e4nden (Rigips) gestellt. Die H\u00e4user haben innerhalb einer Reihe ein gemeinsames Streifenfundament, aber geteilte Bodenplatten und getrennte Haustrennw\u00e4nde mit einer ca. 5cm st\u00e4rken D\u00e4mmung dazwischen. Die Au\u00dfenw\u00e4nde bestehen aus 10cm Stahlbeton mit 20cm Au\u00dfend\u00e4mmung (als WDVS). Das Dach ist ein Satteldach als Pfettendach. Ich wurde \u00fcber diesen Blog mal gefragt, ob die H\u00e4user auch tief genug gegr\u00fcndet sind, also frostfrei&#8230;.. nun, ich w\u00fcrde sagen ja, nat\u00fcrlich. Sonst wird es mit der Baugenehmigung auch schwierig.<br \/>\nEs gibt einen Abstellraum und einen ausreichend gro\u00dfen Spitzboden. Trotzdem wird man sich von einige Sachen aus dem Keller trennen m\u00fcssen.<br \/>\nDie Versorgung der H\u00e4user mit Strom, W\u00e4rme, Wasser, Fernsehen, etc. erfolgt \u00fcber einen gemeinsame Technikzentrale. Die W\u00e4rme (und bei Bedarf auch Stromversorgung) wird \u00fcber einen Contractor, in unserem Fall\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ove.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">die OVE GmbH<\/a>, geliefert. In der Technikzentrale steht daf\u00fcr eine Kraft-W\u00e4rme-Kopplung.<br \/>\nBei der Wahl des Stromlieferanten kann man frei w\u00e4hlen, wobei die OVE faire Tarife hat. Bei der W\u00e4rmeversorgung ist man f\u00fcr die n\u00e4chsten 20 Jahre festgelegt. Da gibt es nur einen Anbieter, die OVE, und die muss man nehmen.<\/p>\n<p>Die Au\u00dfenanlagen werden gr\u00f6\u00dftenteils von der Deutschen Reihenhaus erstellt. Dazu geh\u00f6ren die Gr\u00fcnfl\u00e4chen, aber auch die Terrassentrennw\u00e4nde und ein Teil der Z\u00e4une und Hecken. Nur der eigene Vorgarten und der eigene Garten muss noch gestaltet werden.<\/p>\n<p>Am Tag der \u00dcbergabe kann man davon ausgehen, dass der Wohnpark so ziemlich komplett fertig ist. Keine Baustrasse, kein Baul\u00e4rm oder Baudreck. Die DRH \u00fcbergibt normalerweise erst, wenn alles fertig ist.<\/p>\n<p>Der Wohnpark hat die Rechtsform einer Eigent\u00fcmergemeinschaft, also keine Realteilung!<br \/>\nD.h., der Wohnpark wird \u00fcber eine professionelle Hausverwaltung verwaltet. Diese k\u00fcmmert sich um die laufenden Gesch\u00e4fte (Versicherungen, Beitr\u00e4ge, Abrechnung, M\u00fcllgeb\u00fchren, etc.), man muss sich aber sp\u00e4ter wegen aller Kleinigkeiten mit der Eigent\u00fcmergemeinschaft\u00a0einigen. Bauliche \u00c4nderungen bed\u00fcrfen immer der Zustimmung aller Nachbarn (und das hei\u00dft, jeder muss daf\u00fcr sein! Eine Enthaltung reicht schon, dass man z.B. keine Terrassen\u00fcberdachung machen kann o.\u00c4.). Ein Haus in einer Eigent\u00fcmergemeinschaft ist nichts f\u00fcr Soziopaten, Eigenbr\u00f6tler oder Menschen mit Sperrvermerk bei der Rechtsschutzversicherung. Solange man dort wohnt, wird man auf eine gute Nachbarschaft angewiesen sein und sollte auch bereit sein, seinen Teil daf\u00fcr zu leisten.<\/p>\n<p>Bei den H\u00e4usern kann man nur wenige Sachen optional aussuchen. Wir fanden Netzwerkkabel sinnvoll, da im Stahlbetonbau das WLAN schnell an Leistung verliert. Die Vorbereitung der B\u00e4der (inkl. aller Sanit\u00e4rgegenst\u00e4nde etc.) haben wir auch gew\u00e4hlt. Da es aber nur eine Sorte Badfliesen gibt (und die uns nicht so gef\u00e4llt), haben wir uns daf\u00fcr entschieden, selbst zu fliesen.\u00a0Aber dazu an sp\u00e4terer Stelle mehr). Ach ja und die 300\u20ac Aufpreis\u00a0f\u00fcr wei\u00dfe Innent\u00fcren haben wir auch gerne gezahlt. Wie fast alle Nachbarn.<\/p>\n<p>Bei der \u00dcbergabe bekommt man sp\u00e4ter ein fertiges Reihenhaus, welches innen aber (mit Ausnahme der optionalen B\u00e4der) ein nackter Rohbau ist. Dort muss man alle W\u00e4nde, Decken und B\u00f6den bearbeiten. Ebenso sind ggf. Kabel f\u00fcr elektrische Antriebe der Rolll\u00e4den zu verlegen oder Stromkabel zum Gartenhaus. In unserem Fall mussten wir z.B. den Boden der beiden\u00a0Obergeschosse komplett mit Ausgleichsmasse nivellieren, da f\u00fcr\u00a0Massivholzdielen die Unebenheit der Fertigteildecken zu gro\u00df war. (aber dazu sp\u00e4ter mehr).\u00a0Also auch nach der \u00dcbergabe ist sp\u00e4ter noch\u00a0genug zu tun. Wer meint, das alles mit Freunden und Familie machen zu k\u00f6nnen, der hat sp\u00e4ter recht einsame Geburtstage und keine Freunde mehr. Die sp\u00e4teren\u00a0Restarbeiten sind doch auf Grund der gro\u00dfen Fl\u00e4chen beachtlich.<\/p>\n<p>UPDATE f\u00fcr die neuen Haustypen:<br \/>\nHier hat sich ein bisschen was ver\u00e4ndert. Der Grundriss im EG hat (wahrscheinlich aufgrund des Vorgartenschrankes) zugunsten des Flures in der K\u00fcche an Breite verloren. Damit ist man im K\u00fcchenlayout etwas eingeschr\u00e4nkter. Wir haben auf der K\u00fcchenwand zum Flur hin K\u00fchlschrank, Gefrierschrank und Backofen, Mikrowelle. Das d\u00fcrfte im neuen Grundriss dann eng in der K\u00fcche werden.<\/p>\n<p>Im Dachgeschoss gibt es auf der Frontseite jetzt eine Gaube. Diese ist aber nicht wirklich breit und es wird auch schwer, daf\u00fcr eine ordentliche Verdunklung zu bekommen. mit der Gaube sind die beiden Dachgeschosszimmer nicht mehr ann\u00e4hernd gleich gro\u00df. (so war es n\u00e4mlich vorher). Jetzt muss man sich bei zwei Kinderzimmern im Dachgeschoss tats\u00e4chlich entscheiden, welches Kind man lieber hat&#8230;.(ja ich wei\u00df, das war jetzt gemein). Daf\u00fcr scheint das Bad im DG jetzt ein kleines bisschen gr\u00f6\u00dfer geworden zu sein. Dort gibt es jetzt auch einen Waschmaschinenanschluss&#8230;.sehr sinnvoll!<\/p>\n<p>Man kann jetzt auch die Wand- und Bodenbelagsarbeiten mit beauftragen. Ich habe es mal \u00fcberschlagen, wirklich g\u00fcnstig ist es nicht&#8230;. aber es spart viel Zeit und ggfls. \u00c4rger. Es kommen im Haus doch sehr viele Fl\u00e4chen zusammen. Da muss man erstmal einen Handwerker finden, der das dann nach der Haus\u00fcbergabe schnell fertigstellt. Handwerker werden \u00fcbrigens auch nicht billig sein. Gro\u00dfer Vorteil, dass Haus w\u00e4re bei \u00dcbergabe tats\u00e4chlich bezugsfertig! Man k\u00f6nnte also tats\u00e4chlich nach der \u00dcbergabe nach 10 &#8211; 14 Tagen komplett eingezogen sein. Krass.<\/p>\n<p>Alternativ muss man einen guten, zuverl\u00e4ssigen, g\u00fcnstigen, sorgf\u00e4ltigen, termintreuen Handwerker finden&#8230;.. VIEL GL\u00dcCK! Oder halt Schwiegerv\u00e4ter und Freude strapazieren, auf die Gefahr, dass man auch mit Pfusch leben muss oder am Ende den Helfern die Lust und Kraft ausgeht, und man doch einen Profi braucht &#8211; f\u00fcr Geld&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Haus schnappt uns also keiner mehr Weg \ud83d\ude42 Aber was hatten wir denn da genau reserviert? Wir hatten uns das Grundst\u00fcck vorher mal angeschaut. Die nahe B236 h\u00f6rt man. Mit dem baulichen Schallschutz wird es im Haus aber sp\u00e4ter keine Probleme geben. 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